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Gelebtes Zen.

Warum Leonhard Cohen auf dieser Site? Für mich ist sein spiritueller Werdegang beispielhaft.  Aufgewachsen wie die meisten Menschen in seiner zufällig so gearteten religiösen Welt, war er stets offen für das Leben, für die Vielfalt religiöser, spiritiueller, philosophischer Anleitungen und Rezepte zur  Lebensbewältigung. Er hat schliesslich zum Zen-Buddhismus gefunden.  Zu jener Spiritualität, die gänzlich ohne die Krücke eines “Gottes”, ohne monotheistischen Humbug, ohne eifersüchtiges Machtgehabe, ohne kriegerisches Unterwerfen und heilloses Missionieren und ohne die Geistesfreiheit einschränkende Dogmen auskommt. Leonhard Cohen, ein Humanist im wahrsten Sinn des Wortes. Was ich meine, gibt der FAZ-Artikel über sein  Konzert in Lörrach  schön wieder. “Leonard Cohens Konzerte ähneln ohne jede Blasphemie dem Ritus und Rhythmus einer Messe. Er, der kanadische Jude, amalgamierte seine melancholischen Prophetien früh mit dem Erlösungsversprechen des Katholizismus – „now the flames they followed Joan of Arc“. In langer klösterlicher Zurückgezogenheit hat er vor einigen Jahren zum Zen-Buddhismus gefunden. Leonard Cohen ist ein Mann, den Spiritualität wie ein Glanz von innen umgibt.”

Courteoisie im Dienst des Zuhörers: Cohen zieht den Hut ans Herz

17. Februar 2010 Tags: , | Kategorie: Humanismus, Panorama, Zen | Kommentare (0)

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