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Warum wir an Gott glauben.

Warum wir an Gott glauben hat nichts mit der Existenz oder Nicht-Existenz eines Gottes, von Göttern, Heiligen, Engeln, Teufeln, Dämonen, Geistern und Kobolden zu tun.  YouTube Preview Image Sehr wohl aber mit der Beschaffenheit unseres Gehirns, mit Neurobiologie und Verhaltensmustern. Andy Thomson legt dies in seinem Vortrag erhellend dar. Dies in der Richard Dawkins Foundation.

29. März 2010 | Kategorie: Panorama, Religionskritik | Kommentare (0)

Einladung zum Austreten.

So einfach lässt es sich aus der Kirche austreten und sein Geld für wirklich humanitäre Organisationen einsetzen. Eine (unvollständige) Liste der unterstützenswerten, nicht-klerikalen Hilfswerke und Organsisationen finden Sie unter der Rubrik Links auf dieser Site. Und hier gehts zum pdf-Formular für die Austrittserklärung. Und zwar kostenlos. Es ist nicht nötig, dabei Geschäftlimacher zu unterstützen.( Siehe diesen Artikel im 20 min dazu.)

KIRCHENAUSTRITTSERKLÄRUNG

AN   ______________________________________________________________

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SEHR GEEHRTE DAMEN UND HERREN

ICH ERKLÄRE HIERMIT DEN AUSTRITT AUS DER

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KIRCHE UND BITTE SIE, MIR DEN AUSTRITT ZU BESTÄTIGEN.

DIESE AUSTRITTSERKLÄRUNG BEZIEHT SICH AUCH AUF MEINE

UNTER SECHZEHNJÄHRIGEN KINDER:

NAME UND VORNAME              GEBURTSDATUM            TAUFORT                  TAUFDATUM

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UNTERSCHRIFT ____________________________________________________

Ort / DATUM  _______________________________________________________

PERSONALIEN

NAME UND VORNAME

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GEBURTSORT UND GEBURTSDATUM

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TAUFORT UND TAUFDATUM

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BÜRGERORT(E)

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ADRESSE

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26. März 2010 | Kategorie: Panorama | Kommentare (2)

Klerikales Ungeheuer.

“Sexueller Missbrauch durch Geistliche ist nicht so schwerwiegend wie Abtreibung” – mit dieser Äußerung sorgte der spanische Kardinal Antonio Canizares (links im Bild) schon im Mai 2009 für Empörung. Und täglich gibt es mehr Gründe, sich von der Kirche ab- und der Menschlichkeit zuzuwenden. Eine Übersicht.

26. März 2010 | Kategorie: Panorama | Kommentare (0)

Gegensteuer geben.

Jetzt wird die Zwangskirchensteuer abgeschafft. Ein Artikel dazu aus Österreich. Ein Vorstoss im Aargau. Und  hier können Sie selber  die Kirchensteuer für sich abschaffen. Formular ausfüllen und abschicken. Ganz kostenlos.

25. März 2010 | Kategorie: Panorama, Religionskritik | Kommentare (0)

Lichtblick.

Mit Poesie gegen die Extremisten. In einer populären arabischen TV-Show wettert eine junge saudische Dichterin mit Versen gegen den heimischen Klerus. Das Publikum feiert sie, die Islamisten toben vor Wut.

24. März 2010 | Kategorie: Panorama, Religionskritik | Kommentare (0)

Unglaublich, ungeheuerlich.

Von einem Freund beim Tanken entdeckt. Und wer auf die Website geht, der verirrt sich im tiefsten geistigen Mittelalter, garniert mit Videobekenntnissen in der Art amerikanischer Fernsehprediger-Sendungen. Und das Ganze wird mitgetragen von christlichen Frei- und anderen Kirchen. Nicht zu glauben.

24. März 2010 | Kategorie: Oh my god | Kommentare (1)

Das glücklichste Volk.

Erhellendes zur Frage: Macht an Gott (oder an ein anderes höheres Etwas) glauben wenigstens glücklich? Eine Antwort darauf aus einem Artikel über die Piraha-Indianer am Amazonas:

Mit 26 Jahren zieht der Missionar Daniel Everett in den brasilianischen Urwald, um den Stamm der Pirahã zu bekehren. Sieben Jahren später verlässt er die Indianer – seinen Glauben hat er verloren.

Everett, der gläubige Christ, wird von den etwa fünfhundert Pirahã-Indianern fröhlich empfangen. Sie nehmen ihn auf, er wohnt mit ihnen, studiert ihr alltägliches Leben. Er beobachtet sie beim Fischen, Jagen, Beerensammeln und Maniokausgraben. Eines fällt ihm dabei von Anfang an auf: «Alle schienen glücklich zu sein. Jedes Gesicht zierte ein Lächeln», schreibt er. Mit der Zeit beginnt er, ihre Sprache zu lernen. Diese ist aussergewöhnlich: Die Pirahãs kennen weder Farbbezeichnungen wie rot und gelb noch Zahlen, und folglich können sie auch nicht rechnen.

Leben im Jetzt.

Auch sprechen sie nicht über Dinge, die sie nicht selbst erlebt haben: die ferne Vergangenheit also, Fantasiegebilde oder die Zukunft. Das wird Everett bewusst, als er das Wort «xibipíío» lernt. Er hört es beispielsweise, wenn ein Jäger aus dem Dschungel kommt oder ein Boot hinter einer Flussbiegung auftaucht. Die Pirahãs benutzen es auch, wenn ein Flugzeug vorbei fliegt, oder wenn ein Zündholz erlischt. «Schliesslich wurde mir klar, dass dieser Begriff das benennt, was ich als Erfahrungsschwelle bezeichne: den Vorgang, die Wahrnehmung zu betreten und zu verlassen.»

Wichtig ist für die Indianer nur die stattfindende Gegenwart, das Jetzt. Darum verlaufen alle Missionierungsversuche Everetts im Sande. Weil nur über das unmittelbar Erlebte gesprochen wird, kennen die Piraha weder Schöpfungsmythen noch andere Überlieferungen. Sie interessien sich schlicht nicht für Jesus. «Wir sind keine Amerikaner. Wir sind Pirahã, und Pirahã glauben nicht an Jesus», sagen sie. Dass Everett ihnen keinen lebenden Augenzeugen für Christus Existenz vorführen kann, macht sie umso skeptischer. «Hast du ihn gesehen, welche Hautfarbe hat er, wie gross ist er?», fragen sie. Everett entgegnet, dass weder er noch andere Jesus gesehen haben. «Also niemand, den du kennst, hat ihn gesehen? Warum erzählst du uns dann von ihm? Wir würden nie über etwas sprechen, wofür wie keine Beweise haben.»

«Glücklicher als Christen».

Darauf wendet sich Everett von der Religion ab, seine Ehe zerbricht. Das einfache Lebensglück der Pirahã hat ihn bekehrt. «Das Aussergewöhnlichste, das den Menschen auffällt, die die Pirahã mit mir besuchen, ist ihre Zufriedenheit. Wie sie einfach den ganzen Tag am Strand sitzen und hungern oder fischen.» Everett bewundert ihre Belastbarkeit und ihre Fähigkeit, mit Problemen umzugehen; es sei aber nicht so, dass ihr Leben einfacher wäre als unseres. Everetts Fazit: «Ich stellte fest, dass sie bereits glücklicher waren als alle Christen, die ich kannte», sagt er. «Sie sind glücklicher wegen ihrer inneren Kraft und der kulturellen Werte, die westliche Kulturen nicht mehr besitzen.»”(Auszug aus einem Artikel in der “Basler Zeitung”)

Demo ehemaliger Heimkinder.

Jetzt reden wir. Start der Demo: 15. April 2010, um 12.00 Uhr, Treffpunkt: 10117 Berlin, Luisenstraße 32-34 (Nähe Spree-Bogen, 900 m entfernt vom Berliner Hauptbahnhof, 500 m von den Haltestellen Brandenburger Tor und Friedrichstraße)

Abschlusskundgebung: ca. 13.30 Uhr vor dem Brandenburger Tor.

Und hier noch ein aus aktuellem Anlass abgewandeltes Gefahrenschild aus der Schweiz.

Mehr zum Thema im Spiegel. Auszug aus  einem Kommentar: “Die Verlogenheit der katholischen Kirche ist historisch nicht neu,
auch nicht ihre Doppelmoral und Scheinheiligkeit, ob es nun um das Tabu der Homosexualität, das Geißeln von Pille und Präservativen oder mittelalterliches Foltern im Dienste der Frömmigkeit geht. Für viele überraschend mag aber doch sein, dass sie sich auch in unserer
demokratischen Gesellschaft bis heute als Paralleluniversum halten kann - als eine Macht, deren finanzielle Grundlage nicht zuletzt in der
staatlichen Eintreibung der Kirchensteuer besteht. (…) Hier wird ein voraufklärerischer Raum erhalten, in dem die unbefragte, geweihte Amtsautorität fast alles dominiert, vom Phänomen der uneingeschränkten Männerherrschaft zu schweigen. Es ist ein verklemmtes und intransparentes System von Abhängigkeit, Macht und Herrschaft, das nun völlig zu Recht am Pranger einer entsetzten Öffentlichkeit steht.

18. März 2010 | Kategorie: Panorama, Religionskritik | Kommentare (0)

Eine Frage der Intelligenz.

Hat “Gottlosigkeit” etwas mit Intelligenz zu tun? Neue Untersuchungen scheinen die These zu bestätigen. Je intelligenter ein Mensch ist, desto weniger glaubt er an einen Gott. Was es aber nicht einfacher macht, mehr Toleranz in religiösen Fragen und unter den Religionen zu erreichen. Hier ein Bericht dazu. Und hier einen kleinen Disput zwischen einem “Gläubigen” und einem Wissenschaftler.

17. März 2010 | Kategorie: Panorama | Kommentare (0)

Wunder über Wunder.

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3. März 2010 | Kategorie: Panorama | Kommentare (0)
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