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Von der Vielgötterei zum Atheismus.

Je höher der IQ, desto atheistischer. Dies zeigte sich in der vom “Das Magazin” zitierten Studie des Evolutionspsychologen Satoshi Kanazawa. Er erklärt es so: “Religiosität ist nach evolutionistischer Betrachtung ein Nebenprodukt des menschlichen Drangs, auch dort einen Sinn wahrzunehmen, wo es keinen gibt, die “Hand Gottes” hinter Phänomenen zu erkennen, die sich anders nicht erklären lassen.” Ständige Wachsamkeit, ständige Angst vor möglichen Bedrohungen führten zur ständigen Hypothesen-Bildung, zur ständigen Frage “Was steckt dahinter?”

“Menschen  sind evolutionär dazu designt, paranoid  zu sein, und sie glauben an Gott, weil sie paranoid sind”, so Kanazawa. Moderner Atheismus widerspreche damit einer über Millionen von Jahren geformten, erfolgreichen menschlichen Verhaltensform. Nur intelligente Exemplare kriegten das hin.

Dass sich mit der Angst der Menschen ganz schön Geld verdienen lässt, beweisen Sekten und Kirchen. Hier ein paar Links dazu: Gottes Geldeintreiber . Ein Spiegelbericht über das Vermögen der Kirchen in Deutschland. Und vielleicht ein Hinweis, dass immer mehr weniger glauben und dafür mehr zu denken beginnen: Schlechtes Image – ein Artikel aus dem manager magazin, wonach die Katholische Kirche inzwischen unbeliebter ist als die Banken. Der geheime Milliardenschatz des Klerus

8. April 2010 | Kategorie: Panorama | Kommentare (0)

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