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Warum ich ein Agnostiker bin.

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Niemand kann beweisen, dass es einen Gott gibt. Ich kann nicht beweisen, dass es keinen Gott gibt. Was ich kann, ist  mit Vernunft nach Gründen suchen, die  für oder gegen die Existenz von Gott  sprechen.

Die Liste wird immer länger, das Resultat zeichnet sich klar ab. Und auch das Gefühl “Da muss doch noch etwas anderes sein” kann mich nicht überzeugen. Die Argumente, die gegen die Existenz eines mitfühlenden, eingreifenden, liebenden, personifizierten Gottes sprechen, sind  zahlreich und überzeugend. Die eine Liste wird länger. Die andere ist bis jetzt leer.

Warum das Leiden?

  • Is God willing to prevent evil, but not able?

Then he is not omnipotent.

…Is he able, but not willing?

Then he is malevolent.

Is he both able and willing?

Then whence cometh evil?

Is he neither able nor willing?

Then why call him God?”

–Epicurus (341 B.C – 270 B.C.)

Warum Kinder quälen und töten?

  • “I think of a little child in east Africa with a worm burrowing through his eyeball. The worm cannot live in any other way, except by burrowing through eyeballs. I find that hard to reconcile with the notion of a divine and benevolent creator.” – David Attenborough, British broadcaster & naturalist (1926 – present)

Warum beten und dann morden?

- “The difference between humans and wild animals is that humans pray 
before they commit murder.”

(Friedrich 
Dürrenmatt (1921-1990)

Religiöse Blindwut.

YouTube Preview ImageMuslime  drohen den Machern von southpark mit dem Tod. Warum? Anschauen und sich fragen, was Allah für ein Gott sein soll und was Mohammed für ein Prophet sein soll und was Religion für ein wertvoller Beitrag für ein friedliches, fröhliches und freudvolles Zusammenleben von Menschen sein soll, wenn in ihrem Namen solch hirnverbrannte Todesandrohungen gegen Karikaturisten und Künstler ausgesprochen – und wie im Fall des niederländischen Filmemachers Van Gogh – auch ausgeführt werden. Zu diesem Thema auch dieses Interview mit Ayan Hirsii Ali :YouTube Preview Image

Zur Erinnerung. Wegen dieser Karikatur versuchte ein Radikalreligiöser, den dänischen Zeichner mit einer Axt in seiner Wohnung umzubringen. Und Dutzende von Menschen wurden in blinder Wut in den Proteststürmen gegen dänische Einrichtungen in muslimischen Ländern von aufgehetzten Religionsfanatikern umgebracht.

Ich veröffentliche diese Karikatur aus Solidarität mit allen, die  sich für Meinungs- und Religionsfreiheit, für Toleranz und Kritikfähigkeit einsetzen. Zum Teil unter Lebensgefahr. Bedroht von Fanatikern, die ihre Legitimation zur Kriminalität von Religionsführern, Gott, sogenannt heiligen Schriften und  ihren Propheten erhalten zu haben glauben.

22. April 2010 | Kategorie: Oh my god, Panorama, Religionskritik | Kommentare (0)

Ratz-Hatz.

Ein zentrales Kriterium zur Beurteilung einer Kirche ist ihre Haltung gegenüber Homosexuellen. Einmal mehr haben wir ganz aktuell und unmissverständlich die Aussage eines Bischofs, der die Homosexualität als widernatürlich verteufelt und die Haltung von Papst und Kirche und ihre verlogene Sexualmoral verteidigt. Und damit weiter Homosexuelle ausgrenzt: Hetze gegen Homosexuelle im Staatsfernsehen. Darum einmal mehr: Austreten jetzt.

16. April 2010 | Kategorie: Ethik, Panorama, Religionskritik | Kommentare (0)

Karikaturen und mehr.

Und er lebt und lebt und lebt.

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Innerdeutscher Austausch.

Eine Sammlung weiterer Karikaturen zur aktuellen katholischen Kirche und zu ihren Vertretern.

8. April 2010 | Kategorie: Oh my god, Panorama, Religionskritik | Kommentare (0)

Warum wir an Gott glauben.

Warum wir an Gott glauben hat nichts mit der Existenz oder Nicht-Existenz eines Gottes, von Göttern, Heiligen, Engeln, Teufeln, Dämonen, Geistern und Kobolden zu tun.  YouTube Preview Image Sehr wohl aber mit der Beschaffenheit unseres Gehirns, mit Neurobiologie und Verhaltensmustern. Andy Thomson legt dies in seinem Vortrag erhellend dar. Dies in der Richard Dawkins Foundation.

29. März 2010 | Kategorie: Panorama, Religionskritik | Kommentare (0)

Gegensteuer geben.

Jetzt wird die Zwangskirchensteuer abgeschafft. Ein Artikel dazu aus Österreich. Ein Vorstoss im Aargau. Und  hier können Sie selber  die Kirchensteuer für sich abschaffen. Formular ausfüllen und abschicken. Ganz kostenlos.

25. März 2010 | Kategorie: Panorama, Religionskritik | Kommentare (0)

Lichtblick.

Mit Poesie gegen die Extremisten. In einer populären arabischen TV-Show wettert eine junge saudische Dichterin mit Versen gegen den heimischen Klerus. Das Publikum feiert sie, die Islamisten toben vor Wut.

24. März 2010 | Kategorie: Panorama, Religionskritik | Kommentare (0)

Das glücklichste Volk.

Erhellendes zur Frage: Macht an Gott (oder an ein anderes höheres Etwas) glauben wenigstens glücklich? Eine Antwort darauf aus einem Artikel über die Piraha-Indianer am Amazonas:

Mit 26 Jahren zieht der Missionar Daniel Everett in den brasilianischen Urwald, um den Stamm der Pirahã zu bekehren. Sieben Jahren später verlässt er die Indianer – seinen Glauben hat er verloren.

Everett, der gläubige Christ, wird von den etwa fünfhundert Pirahã-Indianern fröhlich empfangen. Sie nehmen ihn auf, er wohnt mit ihnen, studiert ihr alltägliches Leben. Er beobachtet sie beim Fischen, Jagen, Beerensammeln und Maniokausgraben. Eines fällt ihm dabei von Anfang an auf: «Alle schienen glücklich zu sein. Jedes Gesicht zierte ein Lächeln», schreibt er. Mit der Zeit beginnt er, ihre Sprache zu lernen. Diese ist aussergewöhnlich: Die Pirahãs kennen weder Farbbezeichnungen wie rot und gelb noch Zahlen, und folglich können sie auch nicht rechnen.

Leben im Jetzt.

Auch sprechen sie nicht über Dinge, die sie nicht selbst erlebt haben: die ferne Vergangenheit also, Fantasiegebilde oder die Zukunft. Das wird Everett bewusst, als er das Wort «xibipíío» lernt. Er hört es beispielsweise, wenn ein Jäger aus dem Dschungel kommt oder ein Boot hinter einer Flussbiegung auftaucht. Die Pirahãs benutzen es auch, wenn ein Flugzeug vorbei fliegt, oder wenn ein Zündholz erlischt. «Schliesslich wurde mir klar, dass dieser Begriff das benennt, was ich als Erfahrungsschwelle bezeichne: den Vorgang, die Wahrnehmung zu betreten und zu verlassen.»

Wichtig ist für die Indianer nur die stattfindende Gegenwart, das Jetzt. Darum verlaufen alle Missionierungsversuche Everetts im Sande. Weil nur über das unmittelbar Erlebte gesprochen wird, kennen die Piraha weder Schöpfungsmythen noch andere Überlieferungen. Sie interessien sich schlicht nicht für Jesus. «Wir sind keine Amerikaner. Wir sind Pirahã, und Pirahã glauben nicht an Jesus», sagen sie. Dass Everett ihnen keinen lebenden Augenzeugen für Christus Existenz vorführen kann, macht sie umso skeptischer. «Hast du ihn gesehen, welche Hautfarbe hat er, wie gross ist er?», fragen sie. Everett entgegnet, dass weder er noch andere Jesus gesehen haben. «Also niemand, den du kennst, hat ihn gesehen? Warum erzählst du uns dann von ihm? Wir würden nie über etwas sprechen, wofür wie keine Beweise haben.»

«Glücklicher als Christen».

Darauf wendet sich Everett von der Religion ab, seine Ehe zerbricht. Das einfache Lebensglück der Pirahã hat ihn bekehrt. «Das Aussergewöhnlichste, das den Menschen auffällt, die die Pirahã mit mir besuchen, ist ihre Zufriedenheit. Wie sie einfach den ganzen Tag am Strand sitzen und hungern oder fischen.» Everett bewundert ihre Belastbarkeit und ihre Fähigkeit, mit Problemen umzugehen; es sei aber nicht so, dass ihr Leben einfacher wäre als unseres. Everetts Fazit: «Ich stellte fest, dass sie bereits glücklicher waren als alle Christen, die ich kannte», sagt er. «Sie sind glücklicher wegen ihrer inneren Kraft und der kulturellen Werte, die westliche Kulturen nicht mehr besitzen.»”(Auszug aus einem Artikel in der “Basler Zeitung”)

Demo ehemaliger Heimkinder.

Jetzt reden wir. Start der Demo: 15. April 2010, um 12.00 Uhr, Treffpunkt: 10117 Berlin, Luisenstraße 32-34 (Nähe Spree-Bogen, 900 m entfernt vom Berliner Hauptbahnhof, 500 m von den Haltestellen Brandenburger Tor und Friedrichstraße)

Abschlusskundgebung: ca. 13.30 Uhr vor dem Brandenburger Tor.

Und hier noch ein aus aktuellem Anlass abgewandeltes Gefahrenschild aus der Schweiz.

Mehr zum Thema im Spiegel. Auszug aus  einem Kommentar: “Die Verlogenheit der katholischen Kirche ist historisch nicht neu,
auch nicht ihre Doppelmoral und Scheinheiligkeit, ob es nun um das Tabu der Homosexualität, das Geißeln von Pille und Präservativen oder mittelalterliches Foltern im Dienste der Frömmigkeit geht. Für viele überraschend mag aber doch sein, dass sie sich auch in unserer
demokratischen Gesellschaft bis heute als Paralleluniversum halten kann - als eine Macht, deren finanzielle Grundlage nicht zuletzt in der
staatlichen Eintreibung der Kirchensteuer besteht. (…) Hier wird ein voraufklärerischer Raum erhalten, in dem die unbefragte, geweihte Amtsautorität fast alles dominiert, vom Phänomen der uneingeschränkten Männerherrschaft zu schweigen. Es ist ein verklemmtes und intransparentes System von Abhängigkeit, Macht und Herrschaft, das nun völlig zu Recht am Pranger einer entsetzten Öffentlichkeit steht.

18. März 2010 | Kategorie: Panorama, Religionskritik | Kommentare (0)

Warum ich kein Muslim bin.

Eines der wichtigsten  Bücher zum Islam. Geschrieben von Ibn Warraq im Stil von Nobelpreisträger Bertrand Russells “Warum ich kein Christ bin”.

Perlentaucher.de schreibt: “Es ist das wichtigste Buch zum Thema “Islam”. Jeder sollte es gelesen haben. Es ist 1995 auf Englisch erschienen und liegt seit 2004 auch auf Deutsch vor. Der Autor Ibn Warraq wurde 1946 in Indien geboren,wuchs in Pakistan auf und lebt heute oder lebte, als er dieses Buch schrieb, in London. Wer mehr über ihn wissen will, muss sich anstrengen, denn mehr scheint der Autor nicht über sich verraten zu wollen. Er ist, wie der Titel seines Buches verrät, kein Muslim, er glaubt an keinen Gott. Er hält Religion für einen gefährlichen und monotheistische Religionen für einen mörderischen Mumpitz. Ein Interview mit Ibn Warraq findet der interessierte Leser in der Islam Review, seinen Kommentar zum Anschlag auf das World Trade Center beim Institute for the Secularisation of Islamic Society. ”Warum ich kein Muslim bin” ist ein Pamphlet, ein Frontalangriff auf die zentralen Glaubensgüter des Islam. Und eine Begründung, warum das nötig ist.

Von derzeit auf den Markt erhältlichen antimuslimischen Pamphleten unterscheidet sich Warraqs Werk für den Rezensenten auf “dramatische und sensationelle Weise”, handelt es sich doch um das Buchs eines Muslims, das viel von der Maßlosigkeit, der Unduldsamkeit habe, die dem Häretiker oft eigen sei. Der Autor, der sich nach einem Aufklärer der muslimischen Frühzeit Ibn Warraq nennt, bestehe mit guten Grund auf seiner Anonymität. Das Buch hätte ihm mit Sicherheit eine Fatwa eingetragen, Todesurteil inklusive, meint Misik, schließlich betreibe Warraq auf 500 Seiten mit mehr als 700 Fußnoten “fundamentale Religionskritik”. Er zeige nicht nur, dass der Koran nicht das Wort Gottes sein könne, sondern auch, worauf die Lehren und Forderungen des Islams in der Praxis hinausliefen: auf Knechtung, Mord, Gräueltaten, weswegen der Islam mit Demokratie und Menschenrechten nicht zu vereinbaren sei. Mehr dazu hier.

25. Februar 2010 | Kategorie: Panorama, Religionskritik | Kommentare (0)
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